SemiAccurate wollen neben den ganzen Desktop GeForce GTX 480 Karten auf der CeBIT auch eine Mobile-GTX480 gesehen haben – was dann doch sehr verwundert. Denn die Vorbereitung eines Grafikchips für den Mobileeinsatz nimmt üblicherweise einige Wochen bis Monate in Anspruch – und da nVidia derzeit noch nicht einmal bei den Desktop-Produkten soweit ist, erscheint es als kaum vorstellbar, daß man jetzt schon die entsprechenden Mobile-Produkte vorbereiten und diese sogar schon zeigen kann. Gegen die Verwendung des GF100-Chips bei jeder "Mobile-GTX480" spricht zudem glasklar der Stromhunger des GF100-Chips von 250 Watt und mehr – diesen Chip werden wir deswegen wohl nie im Mobile-Segment sehen. Auch ATI hatte zuletzt den RV870/Cypress-Chip nicht für das Mobile-Segment umgesetzt, sondern bestückt die Mobility Radeon HD 5800 Serie mit den genügsameren RV840/Juniper-Chips.

Ganz ähnlich dürfte dann auch nVidia vorgehen: Hier kommt wohl der nächstkleinere Chip der GF1xx-Serie für den größten Mobile-Beschleuniger dieser Serie zum Einsatz, ergo wahrscheinlich der Performance-Chip GF102, welcher bei nVidia schon in der Vorbereitung zu einem Launch zur Jahresmitte ist. Daß dieser noch Monate vom Launch entfernte Grafikchip auf der CeBIT schon als Mobile-Variante zu sehen gewesen sein soll, ist allerdings genauso unwahrscheinlich wie die Idee mit dem GF100-Chip als "Mobile-GTX480" – insofern muß die Frage offenbleiben, was sich wirklich hinter dem gezeigten Notebook mit einer als "Fermi GTX4x0" titulierten Grafiklösung verbirgt. Wenn es positiv ausgeht, war dies einfach nur eine Falschmeldung seitens SemiAccurate – im negativen Fall benutzt nVidia erneut ältere Grafikchips unter neuem Namen (was aber ehrlicherweise kaum wahrscheinlich ist).

Bei Legion Hardware hat man sich (anhand der Demo des Spiels) intensiv mit den Grafikkarten-Anforderungen von Supreme Commander 2 beschäftigt. Der Vorgänger ist noch gut als absolut CPU-fressend in Erinnerung, dies trifft auf den Nachfolger jedoch kaum noch zu – oder zumindest bieten heutige CPUs immer genügend Power, um das Spiel fast durchgehend Grafikkarten-limitiert werden zu lassen. Im Gegensatz zum gestern behandelten Battlefield: Bad Company 2 sind die Performance-Anforderungen an die Grafikkarte aber weit niedriger, so daß unter der bestmöglichen Bildqualität sehr viele Grafikkarten schnell Frameraten erreichen, die selbst für 8x Anti-Aliasing ausreichend sind. Leider haben Legion Hardware keine Ausführungen darüber gemacht, welche Frameraten das Spiel benötigt, um gut spielbar zu sein – aufgrund der Erfahrungen mit dem Vorgänger nehmen wir daher an, daß 30 fps für eine weitgehende Spielbarkeit und 40 fps für eine sorgenfreie Performance ausreichend sind.

SC2 weitgehende Spielbarkeit sorgenfreie Performance
1680x1050
HighQ 8xAA
ATI RV7xx: ab Radeon HD 4650 GDDR3
ATV RV8xx: ab Radeon HD 5570

nVidia G9x: ab GeForce 9500 GT GDDR3
nVidia GT2xx: ab GeForce GT 220
ATI RV7xx: ab Radeon HD 4770
ATV RV8xx: ab Radeon HD 5670

nVidia G9x: ab GeForce 9600 GSO/512
nVidia GT2xx: ab GeForce GT 240 DDR3
1920x1200
HighQ 8xAA
ATI RV7xx: ab Radeon HD 4670
ATV RV8xx: ab Radeon HD 5570

nVidia G9x: ab GeForce 9600 GSO/512
nVidia GT2xx: ab GeForce GT 240 DDR3
ATI RV7xx: ab Radeon HD 4770
ATV RV8xx: ab Radeon HD 5670

nVidia G9x: ab GeForce 9800 GT
nVidia GT2xx: ab GeForce GTX 260
2560x1600
HighQ 8xAA
ATI RV7xx: ab Radeon HD 4850
ATV RV8xx: ab Radeon HD 5750

nVidia G9x: ab GeForce 9800 GT
nVidia GT2xx: ab GeForce GTX 260
ATI RV7xx: ab Radeon HD 4870
ATV RV8xx: ab Radeon HD 5750

nVidia G9x: ab GeForce GTS 250
nVidia GT2xx: ab GeForce GTX 260
Bemessungsgrundlage in diesem Spiel: weitgehende Spielbarkeit ab 30 fps, sorgenfreie Performance ab 40 fps

Dabei ist in diesen geschätzten Empfehlungen sogar noch ein kleiner Sicherheitsaufschlag enthalten – und trotzdem kommen wie gesagt die meisten der heute gebräuchlichen Mainstream-Grafikkarten problemlos mit der High-Qualität des Spiels samt 8x Anti-Aliasing zurecht. Unter 4x und besser noch 2x Anti-Aliasing dürfte dann wahrscheinlich alles mitkommen, was heutzutage an Gamer-Grafikkarten kaufbar ist. Leider haben Legion Hardware dies nicht mehr ausgemessen, sondern nur noch die Medium-Bildqualität ganz ohne Anti-Aliasing betrachtet – was dann sogar für klare Einsteiger-Lösungen wie eine Radeon HD 4650 DDR2 ausreicht. Insofern ist Supreme Commander 2 zumindest laut diesen Benchmarks keinesfalls mehr so extrem Hardware-fressend wie es der Vorgänger noch war.

Die Frage, ob ATI- oder nVidia-Hardware besser für das Spiel geeignet ist, geht etwas zugunsten von nVidia aus: Eigentlich überall liegen die nVidia-Modelle regelmäßig etwas besser, als wo man sie regulär erwarten würde, selbst wenn ATI natürlich trotzdem die absolute Leistungsspitze innehält. Generell wäre noch zu erwähnen, daß zumindest das Vorgänger-Spiel ganz massiv von der jeweiligen Einheitenanzahl abhing und es nicht klar ist, wie Legion Hardware hier genau getestet haben. Der heftige Performanceabfall unter 2560x1600 deutet jedenfalls darauf hin, daß dies auch unter dem Nachfolger ähnlich sein könnte – eine größere Auflösung bedeutet hier einen größeren Kartenausschnitt und damit automatisch mehr sichtbare Einheiten. Weitere Testberichte können daher eventuell noch abweichende Informationen zur Performance unter Supreme Commander 2 bringen.

Der Spiegel hat einen Artikel zum EC-Karten-Skimming, sprich das Auslesen von Magnetstreifen und PIN-Nummer von EC-Karten am Geldautomaten, was leider immer weiter zunimmt. Interessant ist hierbei insbesonders die Bildergalerie, weil sie einige Methoden zur "Fälschung" des Geldautomaten mit zusätzlichen Kartelesegeräten und Kameras bzw. Tastaturen zum Abfangen der PIN-Nummer zeigt. Die daraus abzuleitenden Grundregeln sind eigentlich ziemlich einfach: Kartenleser und Tastatur des Geldautomaten sollten immer aus solidem Metall bestehen – sobald man da Plastik spürt, wäre höchste Vorsicht angebracht. Und die Eingabe der PIN-Nummer ist immer mit der anderen Hand abzuschirmen – so daß die Tastatur nur noch von vorn (oder am besten gar nicht mehr) zu sehen ist. Zudem schadet es nicht, mit der eigenen Bank über eine Absenkung der Abhebelimits (pro Tag und pro Monat) zu reden, um im Schadensfall den maximal möglichen Abhebebetrag zu minimieren.

Der TechSpot hat sich intensiv mit den Grafikkarten-Anforderungen von Battlefield: Bad Company 2 auseinandergesetzt. Nach Aussagen des TechSpot bietet das Spiel eine Crysis-ähnliche Grafikpracht mit einem Modern-Warfare-2-Feeling – das ist dann doch mal eine Ansage. Mittels der benutzten Frostbite 1.5 Engine wurde das Spiel vorwiegend in Richtung DirectX10 hin entwickelt, wenngleich auch einige DirectX11-Features auf den entsprechenden Karten benutzt werden. Zudem steht ein abgespeckter DirectX9-Renderer für die Windows-XP-Nutzer zur Verfügung, zu dessen genauen Unterschieden gab es aber leider keine erhellenden Aussagen. Mit der maximalen Grafikpracht des Spiels wird dann schnell eine gut- bis erstklassige Grafikkarte vonnöten – auch weil die Frameraten im Spiel offenbar stark schwanken und der TechSpot daher für eine gute Spielbarkeit ziemlich hohe Durchschnittsframeraten empfiehlt.

Dies mag sicherlich mit der benutzten Testsequenz zusammenhängen, welche eben keine ausgesucht langsame Szene wiedergibt, sondern nur eine allgemeine Durchschnittsperformance wiederspiegelt. Andererseits sind die Empfehlungen des TechSpot möglicherweise auch ein wenig zu drastisch – für ein Spiel, bei welchem selbst HighEnd-Grafikkarten unter 1680x1050 mit 2x Anti-Aliasing geradeso 60 fps bei einer durchschnittlichen Testsequenz schaffen, kann man vielleicht nicht ganz so kritisch ob der Höhe der benötigten Frameraten sein. Wir würden (Pi mal Daumen) in diesem Spiel eine weitgehende Spielbarkeit bei 40 fps und eine sorgenfreie Performance bei 50 fps ansetzen – das ergibt immer noch sehr hohe Anforderungen, welche kaum eine aktuelle Grafikkarte gerade unter höheren Auflösungen durchhalten kann. Denn schon auf 1920x1200 mit 2x Anti-Aliasing fallen ehrbare Performance-Grafikkarten in Richtung 40 fps ab, die Auflösung von 2560x1600 bleibt dann gänzlich einigen wenigen HighEnd-Boliden vorbehalten.

BF: BC2 weitgehende Spielbarkeit sorgenfreie Performance
1680x1050
MediumQ 2xAA
ATI RV7xx: ab Radeon HD 4770
ATV RV8xx: ab Radeon HD 5750

nVidia G9x: ab GeForce GTS 250
nVidia GT2xx: ab GeForce GTX 260
ATI RV7xx: ab Radeon HD 4870
ATV RV8xx: ab Radeon HD 5750

nVidia GT2xx: ab GeForce GTX 260
1680x1050
HighQ 2xAA
ATI RV7xx: ab Radeon HD 4770
ATV RV8xx: ab Radeon HD 5750

nVidia G9x: ab GeForce GTS 250
nVidia GT2xx: ab GeForce GTX 260
ATI RV7xx: ab Radeon HD 4890
ATV RV8xx: ab Radeon HD 5830

nVidia GT2xx: ab GeForce GTX 275
1920x1200
MediumQ 2xAA
ATI RV7xx: ab Radeon HD 4850
ATV RV8xx: ab Radeon HD 5750

nVidia G9x: ab GeForce GTS 250
nVidia GT2xx: ab GeForce GTX 260
ATI RV7xx: ab Radeon HD 4870
ATV RV8xx: ab Radeon HD 5830

nVidia GT2xx: ab GeForce GTX 260
1920x1200
HighQ 2xAA
ATI RV7xx: ab Radeon HD 4870
ATV RV8xx: ab Radeon HD 5750

nVidia GT2xx: ab GeForce GTX 260
ATI RV7xx: ab Radeon HD 4850 X2
ATV RV8xx: ab Radeon HD 5850

nVidia GT2xx: ab GeForce GTX 280
2560x1600
MediumQ 2xAA
ATI RV7xx: ab Radeon HD 4850 X2
ATV RV8xx: ab Radeon HD 5830

nVidia GT2xx: ab GeForce GTX 275
ATI RV7xx: ab Radeon HD 4870 X2
ATV RV8xx: ab Radeon HD 5870

nVidia GT2xx: ab GeForce GTX 295
2560x1600
HighQ 2xAA
ATI RV7xx: ab Radeon HD 4870 X2
ATV RV8xx: ab Radeon HD 5850

nVidia GT2xx: ab GeForce GTX 285
ATV RV8xx: ab Radeon HD 5870
nVidia GT2xx: ab GeForce GTX 295
Bemessungsgrundlage in diesem Spiel: weitgehende Spielbarkeit ab 40 fps, sorgenfreie Performance ab 50 fps

Andererseits ergibt sich immer auch noch die Möglichkeit, die Medium-Bildqualität auszuwählen, welche laut den vorliegenden Screenshots einen eher verschmerzbaren Bildqualitätsverlust mit sich bringt – damit dürften wohl die meisten Grafikkarten am besten laufen. Beim Wechsel auf die Low-Bildqualität steigen die Frameraten dann zwar nochmals stark an, die Bildqualität leidet aber merklich – das Spiel erinnert dann ein wenig an das allererste Medal of Honor von anno 1999. Insgesamt ergibt sich aus vorstehender Tabelle schon, daß für eine befriedigende Performance unter hoher Bildqualität bei Battlefield: Bad Company 2 mit Mainstream-Grafikkarten kaum noch etwas zu reißen ist – die Bildqualität des Spiels ist nicht nur auf dem Niveau von Crysis, sondern auch die Hardware-Anforderungen nehmen ähnliche Ausmaße an.

Allerdings gibt es heutzutage eben schon genügend gutklassiger Grafikkarten, welche aus dem Stand heraus eine vernünftige Performance unter Battlefield: Bad Company 2 abliefern, so daß man nicht mehr wie für Crysis breitflächig aufrüsten muß. In der Frage, ob ATI oder nVidia unter diesem Spiel besser wegkommen, gibt es keine eindeutige Tendenz: Normalerweise liegt alles so, wie man es allgemein erwarten würde – nur die GeForce GTX 285 an der absoluten Leistungsspitze performt vieleicht etwas niedriger gegenüber der Radeon HD 5850, als man es erwarten würde. Hier zeigt sich die kleine Neigung des Spiels zugunsten moderner DirectX11-Grafikkarten – zu sehen auch an den Ergebnissen von Radeon HD 5750/5770 gegen 4850/4870, welche oftmals ungewöhnlich nahe beieinander liegen.

Abseits dessen hat der TechSpot noch einige CPU-Skalierungstests mit verschieden getakteten Core i7 Prozessoren angestellt: Allerdings sind die dabei ermittelten Werte ziemlich ungewöhnlich, weil sich zwischen 2 und 3 GHz CPU-Taktfrequenz kaum etwas bewegt und dann oberhalb von 3 GHz Takt plötzlich größere Performancesprünge erzielt werden. So richtig eindeutig sind diese Ergebnisse daher noch nicht – aber da ein Core i7 Prozessor mit schon 2.22 GHz Takt die CPU-Performance für Frameraten überhalb von 70 fps zur Verfügung stellt, kann man wohl sagen, daß CPU-Leistung unter Battlefield: Bad Company 2 keine bedeutsame Rolle (für die durchschnittlichen Frameraten) spielt.

Beim Hardware-Mag hat man sich mit der Performance von verschiedenen Speicherausbau-Stufen bis hin zu 24 GB beschäftigt – mit durchaus ernüchternden Ergebnissen: In einem Testumfeld mit Windows Vista 64-Bit und einem Core i7-960 Prozessor mit TripleChannel Speicherinterface lag zwischen der kleinsten gemessenen Speicherbestückung von 2 GB unter einem SingleChannel-Interface-Setting und der größten gemessenen Speicherbestückung von 24 GB unter einem TripleChannel-Interface-Setting gerade einmal ein Performanceunterschied von 1,7 Prozent. Weder die deutlich größere Speichermenge noch der Sprung vom SingleChannel- zum TripleChannel-Speicherinterface haben also die Performancewerte maßgeblich beinflussen können.

Insofern kann man sich bei der Planung des Speicherausbaus eher davon leiten lassen, welche Speichermenge für die auszuführenden Programme angemessen ist – im Sinne dessen, daß der Computer immer genügend Speicher hat und die Windows-Auslagerungsdatei möglichst wenig nutzt, nicht im Sinne von mehr Performance. Dies schwankt derzeit wohl zwischen einfachem Home-PC ohne große Softwareanforderungen (2 GB Speicherausbau ausreichend) über den normalen Gamer-PC (3 oder 4 GB Speicherausbau empfohlen) bis hin zum intensiven PC-Nutzer (bis zu 6 oder 8 GB Speicherausbau teilweise nutzvoll).

HT4U berichten über einen neuen Intel-Sockel zum Jahresende – vermutlich ist damit der an dieser Stelle schon erwähnte Sockel 1155 für die Prozessoren aus der kommenden "Sandy Bridge" Architektur gemeint. Zu diesem war bislang noch nicht klar, ob sich Intel einfach nur einen Pin gegenüber dem bekannten Sockel 1156 einspart und daß ansonsten Sockel und Mainboards zueinander kompatibel sind – nach der Meldung von HT4U geht die Tendenz aber eher in die entgegengesetzte Richtung. Denn wenn laut HT4U die Mainboard-Hersteller nicht begeistert über diesen neuen Sockel sind, dann scheint der Sockel 1155 wohl Neuerungen in diese Richtung hin mitzubringen, auf daß keine Kompatibilität zum bekannten Sockel 1156 besteht – so daß die Mainboard-Hersteller dann wieder neue Arbeit haben. Damit wird es wohl nicht möglich sein, Mainboards mit Intel-Chipsätzen der kommenden 6er Serie einfach mit einem Sockel 1156 auszustatten und damit CPU-Support sowohl für Nehalem/Westmere als auch Sandy Bridge zu bieten.

Die derzeitigen Informationen deuten jedenfalls eher dahin, als wäre der Sockel 1155 doch inkompatibel zum Sockel 1156. Für Sandy Bridge würden damit immer auch neue Mainboards fällig, und – was viel schlimmer ist – Nutzer brandneuer Sockel-1156-Platinen würde der Upgrade-Weg zu Sandy Bridge wohl versperrt bleiben. Dies schmälert den Wert dieser Hardware natürlich nicht unerheblich, denn viele Nutzer erwarten von einem Mainboard-Neukauf, das man wenigstens ein (bedeutsames) CPU-Upgrade noch auf diesem Board betreiben kann. Andererseits ist Intel dafür bekannt, immer wieder diese Upgrade-Pfade durch neue Technologien abzuschneiden – der Nutzer soll halt im Idealfall zu jedem Prozessor auch ein neues Mainboard kaufen (mit immer einem neuen Intel-Chipsatz). AMD ist in dieser Frage bekannt nutzerfreundlicher, denn hier gibt es Sockel-Wechsel zumeist nur in größeren Abständen. Für die Prozessoren des Jahres 2011 wird aber auch bei AMD wohl ein neuer Sockel vonnöten, da AMD mit den neuen Architekturen Bulldozer und Llano doch einiges ändern wird.

Die PC Games Hardware hat sich angesehen, welche Hardware man so für den neuen Strategietitel Napoleon: Total War benötigt: Üblicherweise sind Strategiespiele zumeist reichlich CPU-lastig, manche Titel nutzen dann auch schon konsequent alle Rechenkerne selbst von QuadCore-Prozessoren (und mehr) aus. Dies trifft auf dieses Spiel aber leider noch nicht zu, Napoleon: Total War ist weiterhin auf Zweikern-Prozessoren optimiert und profitiert nur unmerklich von QuadCore-Modellen. Allerdings sollte man auch nicht unterhalb eines DualCore-Modells antreten, denn dann werden die Frameraten doch zu niedrig – ideal für Napoleon: Total War ist also ein DualCore-Modell mit hohem Takt. Und wenn die CPU-Performance erst einmal stimmt, kommt erstaunlicherweise die Grafikkarte viel stärker ins Spiel, als man angesichts dieses Genres vermuten würde.

Denn schon ab einem Core 2 Duo E6400 mit 2.4 GHz ist das CPU-Limit erreicht – ein Core 2 Duo E8400 mit 3.0 GHz ist nur minimal schneller, weil von der Grafikkarte eingebremst. Dabei wurde für diesen Test schon eine Radeon HD 5870 benutzt – Napoleon: Total War ist erstaunlicherweise ziemlich deutlich Grafikkarten-limitiert und weniger denn CPU-limitiert. Leider gibt es hierzu keine durchgehenden Messungen, aber es scheint fast so, als wäre ohne Anti-Aliasing mindestens eine gutklassige Mainstream-Karte vonnöten und für das Spielen mit Anti-Aliasing dann eine Karte der Performance-Klasse. Andererseits kann man in diesem Spiel wohl sehr viel durch Tuning herausholen: Die PCGH hat hierzu löblicherweise vieles ausgemessen und somit einige Grafikoptionen herausgearbeitet, deren Abschaltung wirklich viel an Performance herausholen kann.

Gemäß HT4U könnte es kurz- und mittelfristig zu einer Knappheit an USB 3.0 Gerätschaften kommen, da es derzeit nur einen Hersteller für die entsprechenden Controllerchips (NEC) gibt und dessen Lagerbestände kürzlich komplett aufgekauft wurden. Aber auch so sollen die Hersteller schon Schwierigkeiten mit den Controller-Nachlieferungen haben – die Nachfrage nach USB 3.0 ist also offenbar deutlich größer als gedacht. Dies deckt sich mit unserer Einschätzung, wonach USB 3.0 viel eher vom Markt angenommen werden dürfte als SATA III, da die Nutzungsmöglichkeiten von USB 3.0 breiter und der Performancegewinn (vor allem subjektiv) höher ist: Denn während SATA III im Festplatten-Bereich derzeit aus Performance-Sicht noch nicht benötigt wird und somit nur sowieso schon schnelle SSDs noch etwas schneller macht, kann USB 3.0 die sehr beliebten externen Festplatten massiv beschleunigen – noch dazu von einem niedrigen, nicht mehr zeitgemäßen Niveau aus. USB 3.0 ist daher gegenüber SATA III das deutlich interessantere neue Feature, was es nochmals mehr verwunderlich macht, daß die Chipsatz-Hersteller dieses nicht umgehend in ihre Mainboard-Chipsätze integrieren.

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